"Unsere so schon aufs äusserste geschädigte Wirtschaft ist aber nicht im Stande, sich noch weiter eine derart kostspielige Stadtverwaltung leisten zu können..." Kommunale Finanzen zwischen örlichem Interesse und staatlichen Vorgaben in Bochum und Münster 1913 bis 1933/35. 2 Bände.

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Bochum

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ZLB: 97/477-1,2-4
DST: U 200/229

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Diese Zeit war geprägt von den Ereignissen des Ersten Weltkrieges, der Weimarer Republik und den Gleichschaltungsprozessen der Nationalsozialisten. Kommunale Möglichkeiten, sich selbst oder durch staatliche Subventionen zu finanzieren, hielten sich in Grenzen. Die Abhängigkeit der Städte und Gemeinden war allgemein sehr groß und ließ kaum Spielräume zu. Der Autor geht der Frage nach, wie weit der Staat in die Geldverwendung eingriff oder weitgehend freie Hand ließ, und zwar anhand der Finanzdaten von Bochum und Münster, die durch verschiedene Wirtschafts- und Finanzstrukturen für diese Gegenüberstellung prädestiniert sind. Es geht um die zentrale Fragestellung, ob die jeweiligen sozioökonomischen Voraussetzungen unbedingt zu unterschiedlichen Ergebnissen der kommunalen Entwicklung führen müssen. Im Vordergrund der Untersuchung steht die unterschiedliche finanzpolitische Entscheidungsfindung über die Infrastrukturinvestitionen der beiden Städte, da sich dort die meisten Fakten und Daten zur Geldverwendung ablesen lassen. mabo/difu

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ca. 1050 S.

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