Techniken und Grenzen interaktiver Architekturvisualisierung bei der digitalen Rekonstruktion verlorener Stadträume.

Kassel Univ. Press
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Kassel

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ZLB: Kws 420/58

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DI

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Abstract

Seit etwa drei Jahrzehnten findet im Bereich der Computertechnologie eine rasante Entwicklung statt. Videospiele erreichen Darstellungsqualitäten, die ein Unterscheiden von realen Umgebungen zunehmend schwieriger machen. Es wird überprüft, ob diese Entwicklungen für eine optimierte Vermittlung von Bau- und Stadtgeschichte nutzbar gemacht werden können: Das Erleben verlorener Stadträume wird dadurch erschwert, dass vorhandene abbildende Archivalien überwiegend aus Fotografien bestehen, die nur Ausschnitte zeigen und oft unterschiedliche Aufnahmezeitpunkte besitzen. Durch die Kombination der o.g. Technologien mit vorhandenen Archivalien soll ein zusätzliches Informationsmedium entwickelt werden, welches eine Momentaufnahme der historischen Stadt als virtuelles Modell zeigt und ähnlich einem Videospiel begehbar sowie erlebbar macht. Beispielhaft wird dafür die Kernstadt von Kassel betrachtet, die über Jahrhunderte ohne größere Verluste von Bausubstanz wuchs. Benötigte Archivalien sind historische Fotografien und Bauzeichnungen für die Modellierung und Texturierung der Fassaden sowie historische Karten für die Nachbildung des Stadtgrundrisses und Geländemodells. Im Zuge der Rekonstruktion werden verschiedene Softwarelösungen und Techniken überprüft, um optimale Arbeitsabläufe zu ermitteln. Die Rekonstruktion schließt mit einem Bereich von etwa 25 Prozent der Kernstadt in einem Detaillierungsgrad ab, der die für das Erleben historischer Stadträume wichtigen Fassadenreliefs abbildet. Abschließend werden Schlussfolgerungen für eine mögliche Weiterarbeit und Übertragung der Arbeitsergebnisse auf andere Städte gezogen.

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221 S.

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