Mehr Lebensqualität bei geringem Wachstum.

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IRB: Z 1289
SEBI: Zs 684-4
BBR Z 418

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Abstract

Mehr Lebensqualität bei niedrigem Wachstum erhöht die Bedeutung der in der klassischen Wohlstandsrechnung nicht berücksichtigten Qualitätsfaktoren. Neben der Entwicklung der realen Kaufkraft der Löhne gewinnen damit vor allem die Entwicklung der unentgeltlichen sozialen Leistungen des Staates, die gegenseitigen Leistungen in Wohn- und Siedlungsgemeinschaften, die Sicherheit der Arbeitsplätze und die humane Gestaltung der Arbeitsbedingungen, die Erhöhung der Freizeit sowie die Verbesserung der Wohn-, Wohnumfeld- und Umweltbedingungen an Bedeutung. Mehr Lebensqualität schließt die technologische Weiterentwicklung nicht aus und steht auch im Widerspruch zu einem quantitativen Wachstum, das eine bessere Güterversorgung breiter Bevölkerungsschichten ermöglicht. Der technische Fortschritt steht nicht im Gegensatz zu einer Politik der Förderung der Lebensqualität, wohl aber erfordert er eine Politik des richtigen Einsatzes und der richtigen Nutzung, die nicht den Marktkräften allein überlassen bleiben kann und der sozialen und politischen Steuerung bedarf. -z-

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Keywords

Politik, Bevölkerung, Wirtschaft, Lebensqualität, Wachstumspolitik, Wachstumsrate, Arbeitszeitverkürzung

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WSI-Mitteilungen, Köln (1982)Nr.12, S.722-727

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Politik, Bevölkerung, Wirtschaft, Lebensqualität, Wachstumspolitik, Wachstumsrate, Arbeitszeitverkürzung

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