Stadtumbau Ost/West. Ergebnisbericht der interdisziplinären Arbeitsgruppe des vhw - Bundesverband für Wohneigentum und Stadtentwicklung e. V.

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Berlin

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ZLB: 4-2003/3423

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Abstract

Als Folge gravierender wohnungswirtschaftlicher, demographischer und ökonomischer Strukturveränderungen stehen die deutschen Kommunen vor vielfältigen neuen Aufgaben. Das Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost geht zwei anspruchsvolle Aufgaben auf qualitativ neuartigem Niveau an: Erstmals wird in der deutschen Städtebaugeschichte ein Schrumpfungsprozess systematisch mit ökonomischen, rechtlichen und planerischen Instrumenten operationalisiert. Der Städtebau versucht, die bisher nur theoretisch diskutierte Wende vom Wachstum als Wesensmerkmal moderner Ökonomien hin zur Schrumpfung praktisch umzusetzen. Eine zweite Besonderheit des Programms Stadtumbau Ost ist, dass städtebauliche und wohnungswirtschaftliche Belange auf so enge Art verknüpft sind. Einerseits wird Stadtplanung ökonomisiert, andererseits wird die Abhängigkeit wohnungswirtschaftlicher Strategien von städtebaulichen Konzepten und gesamtstädtischen Entwicklungsperspektiven deutlich wie seit 100 Jahren nicht mehr. Die Arbeitsgruppe des vhw hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ursachen, Erscheinungsformen und Lösungsansätze für die Bewältigung schrumpfungsbedingter Probleme in den Städten mit dem Schwerpunkt Wohnungswesen und Wohnungswirtschaft in den alten und neuen Ländern aufzubereiten und in komprimierter Form darzustellen. sg/difu

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90 S.

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