Ungleichheits- und Gerechtigkeitsorientierungen in modernen Wohlfahrtsstaaten. Ein Vergleich der Länder Schweden, Großbritannien und der Bundesrepublik Deutschland.

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Berlin

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ZLB: 2002/5-4

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Der Autor untersucht in einer vergleichenden Perspektive die Ungleichheits- und Gerechtigkeitsvorstellungen der Bevölkerungen in den Wohlfahrtsstaaten Schweden, Großbritannien und Bundesrepublik Deutschland. Die von Esping-Andersen herausgearbeitete Typologie westlicher Wohlfahrtsstaaten bildet dabei den Interpretationsrahmen, der systematische Unterschiede in den sozialstaatlichen Arrangements und den ihnen zugrundeliegenden Verteilungs- und Gerechtigkeitsprinzipien abbildet. In Korrespondenz mit diesen institutionellen Settings lassen sich distinkte Einstellungsprofile der Bevölkerungen auffinden. In einem weiteren Schritt werden die Binnendifferenzierungen der Einstellungen innerhalb der einzelnen Länder untersucht und vergleichend dargestellt. Im Unterschied zu den länderspezifischen kulturellen Prägungen sind die sozialstrukturellen Differenzierungen aber eher schwach. Dennoch zeigt sich, dass insbesondere in Schweden und Großbritannien zunehmende Einstellungsunterschiede zwischen sozialstrukturellen Gruppen festzustellen sind. Die getrennte Betrachtung von Ost- und Westdeutschland weist auf starke Mentalitätsunterschiede zwischen beiden Landesteilen hin. Die interne Differenzierung ist aber gering. Im abschließenden Kapitel werden die empirischen Ergebnisse in den Kontext der Diskussion um den wohlfahrtsstaatlichen Umbau gestellt. difu

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107 S.

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Discussion papers; FS III 97-401