Esthetiek in de woningbouw - de onbesproken rol van de woningcorporaties. (Ästhetik im Wohnungsbau - die unbestimmte Rolle der Wohnungsbaugesellschaften.)

Rodermond, Janny
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1989

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IRB: Z 1547

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Der Artikel bespricht zwei im April abgehaltene Symposia, die sich mit der Qualität im Wohnungsbau beschäftigen: das der Stiftung "Werkgröp 5x5" und das des "NWR" (Nationaler Wohnungsrat, Zusammenschluss gemeinnütziger Wohnungsbaugesellschaften, die insgesamt 1,25 Mio. "Sozialwohnungen" verwalten). Das Interesse für Ästhetik im Sozialen Wohnungsbau erklärt sich zum einen aus der Konjunktur, die das "Image" (Personen, Bauten, Städte) in den 80er Jahren hat, zum anderen aus dem weit verbreiteten Unbehagen an der mangelnden gestalterischen Qualität der Wohnungsbauproduktion. Die Symposia ließen einen großen Unterschied zwischen den "Entwerfern" und den "Verwaltern" erkennen: beim "NWR" herrschten Begriffsverwechslung, Sprachlosigkeit, Mangel an Diskussion und Folgerungen - auch wenn die Fragestellung deutlich war. Viel konsistenter und tiefschürfender dagegen "Werkgroup 5x5", wo eine philosophische Betrachtung die Fragestellung strukturierte: mit/nach Nietzsche hat die Ästhetik die Rolle traditioneller Instanzen wie Verstand, Moral, Gewissen eingenommen. Gerade die Isolierung der "Ästhetik" als gesondertes Entwurfselement (NWR) spricht daher Bände... Ein Ausweg aus der Malaise liegt darin, "Ästhetik" nicht nur als "Schönheitslehre" aufzufassen, sondern auch als geübtes Wahrnehmungsvermögen. (GUS)

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In: Architect; Den Haag, 20(1989), Nr.6, S.74-77, Abb.;Lit.

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