Pflastersteine erhöhen Luftqualität. Photokatalytischer Betonzusatzstoff reduziert die Luftbelastung durch Stickoxide.
Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0933-3754
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ZLB: Kws 274 ZB 6793
BBR: Z 551
BBR: Z 551
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Abstract
Die Richtlinie 1999/30/EG vom 22. April 1999 der Europäischen Union (EU) verlangt verbindlich, dass ab Ende des Jahres 2016 der Grenzwert von 40 Gramm pro Kubikmeter für den Luftschadstoff Stickstoffdioxid in Ballungsräumen eingehalten werden muss. In der Bundesrepublik Deutschland wird der Grenzwert seit Jahren überschritten. Schon Mitte 2015 hat die EU-Kommission Deutschland deshalb gerügt. Anträge deutscher Kommunen auf eine Fristverlängerung der Auflagen wurden abgelehnt. Es drohen Strafzahlungen in Millionenhöhe und es ist höchste Zeit, Abhilfe zu schaffen. Stickstoffdioxide entstehen vor allem bei Verbrennungsprozessen in der Industrie und dem Straßenverkehr. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag ein High-Tech-Straßenpflaster vorgestellt, das im Verkehrsbereich die Stickstoffdioxid-Emissionen mindern kann. Es handelt sich um einen innovativen Betonzusatzstoff für Pflastersteine mit photokatalytischer Aktivität. Er stammt aus sogenannten Kraftwerksnebenprodukten und besteht aus feinkörnigen, hauptsächlich glasartigen Partikeln aus Silizium-, Aluminium- und Eisenoxid sowie Titandioxid. Der "Photoment" genannte Pflasterstein könnte die Luft- und Lebensqualität in den Städten verbessern und helfen, die EU-Grenzwerte einzuhalten. Bestätigt wurde die Wirksamkeit des Stoffes durch Untersuchungen an der TU Berlin und der Universität Mainz.
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Entsorga
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Nr. 5
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S. 102-103