Stadt- und Landhandwerk in Schaumburg-Lippe im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert.
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SEBI: 75/4621
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Zusammenfassung
Ziel der vorliegenden Arbeit ist, am Beispiel von Schaumburg-Lippe eine möglichst detaillierte Darstellung der wirtschaftlichen Lage des Handwerks und seiner Einbindung in die Gesellschaftsstruktur des 18. und des beginnenden 19. Jahrhunderts zu leisten. Wegen der mangelnden Primärquellen über die Einkommenslage, die wirtschaftliche Stellung und Entwicklung der einzelnen Handwerke sowie wegen fehlender Angaben über Umsatz, Kosten und Erlöse der Handwerker war es notwendig, die wirtschaftliche Situation des Handwerks mit Hilfe von Sekundärdaten zu ermitteln. Derartige Daten ließen sich aus den Schaumburger Kontributionskatastern entnehmen. Aufgrund einer einkommensabhängigen Steuer, die von Kaufleuten, Handwerkern und Tagelöhnern in der ländlichen Stadt Stadthagen erhoben wurde, rekonstruiert die Arbeit sorgfältig die ökonomische Lage des Stadthandwerks. Das gleiche ist für die Stadt Bückeburg geschehen. Hier wird aus den Steuern auf Haus- und Grundbesitz sowie aus einer Kriegssteuer das Nettovermögen der Handwerker, ihre Nebeneinkommen, die Beschäftigungslage, ihr Haus- und Grundbesitz und schließlich auch der technische und betriebliche Leistungsprozeß ermittelt.
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Handwerksgeschichte, Zunftverfassung, Handwerksentwicklung, Arbeit, Arbeitsbedingung, Landesgeschichte, Geschichte, Wirtschaft
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Rinteln, Bösendahl (1970) X, 182 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.; Zus.
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Handwerksgeschichte, Zunftverfassung, Handwerksentwicklung, Arbeit, Arbeitsbedingung, Landesgeschichte, Geschichte, Wirtschaft
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Schaumburger Studien; 27