Bestimmungsgründe politischer Orientierungen und Verhaltensweisen in regionalen Subsystemen. Dargestellt am Beispiel der rheinland-pfälzischen Landgemeinde Siebeldingen.
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1971
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SEBI: 75/851
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Zusammenfassung
Im Rahmen des theoretisch-methodischen Ansatzes der ,,Kontextanalyse'' wird versucht, das Wahlverhalten in einer rheinland-pfälzischen Landgemeinde zu beschreiben und zu klären.Am Beispiel der Landgemeinde Siebeldingen wird mittels teilnehmender Beobachtung, ökologischer Analysen und Umfragen erforscht, welche relativ autonomen lokalspezifischen Verhaltensdeterminanten das Wählerverhalten in dieser Gemeinde beeinflussen.Bei der Bundestagswahl 1965 erreichte die NPD in Siebeldingen einen überdurchschnittlich hohen Stimmanteil von 28,9Prozent, während sie in Nachbargemeinden mit gleicher oder ähnlicher Sozialstruktur keine wesentlich vom Landesdurchschnitt abweichenden Ergebnisse erzielte.Es wird festgestellt, daß die NPD-Sympathisanten dieser Gemeinde einer bestimmten Altersgruppe angehören (41-55 Jahre), vorwiegend protestantisch sind und als Bauern, Winzer, Handwerker und Selbständige der Berufskategorie des ,,alten Mittelstandes'' zuzuordnen sind.Verglichen mit den übrigen Befragten zeichnet sich diese Gruppe durch eine überaus geringe horizontale und vertikale Mobilität aus sowie durch einen entsprechend hohen Grad an Binneninteraktion und Integration in den lokalen Sekundärgruppen.
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In: Bamberg, Rudolf Rodenbusch (1971) IV, 224 S., Abb.; Tab.; Lit.; Zus.(soz.Diss.; Mannheim 1971)