Phänomenologie der IT-Delinquenz. Computerkriminalität, Datennetzkriminalität, Multimediakriminalität, Cybercrime, Cyberterror und Cyberwar in der Praxis.

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DE

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Bonn

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ZLB: 4-2008/213

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RE

Zusammenfassung

Die Arbeit liefert als Rechtstatsachenforschung eine Phänomenologie der IT-Delinquenz und ihrer Tatmodalitäten. Zunächst werden die Rahmenbedingungen, unter denen Informationen zur IT-Delinquenz gesammelt werden können, untersucht. Besonders ausführlich wird die Dunkelfeldproblematik erörtert und dargestellt, warum bei der jetzigen Situation in den Strafverfolgungsbehörden in aller Regel von einer Anzeige abgesehen wird. Auch werden neue Ansätze zur Dunkelfeldausleuchtung vorgestellt. Anschließend werden bisherige Untersuchungen zur IT-Delinquenz dargestellt und ausführlich die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik (PKS) analysiert. Dabei wird gezeigt, wie man darin Trends ablesen kann. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die umfangreiche Sammlung von 300 Fällen aus verschiedenen Bereichen der IT-Delinquenz: Vermögensversschiebungen (Bankomatensystem, Phishing) Nutzungsbeeinträchtigungen (Defacements, Viren, Trojaner), Informationsbeschaffung (Hacking), Kommunikationsdelikte (Spam, Glückspiel). Innerhalb der Bereiche wird nach Tatmittel, -ziel oder -objekt gegliedert. Die Arbeit stellt damit die mit Abstand umfangreichste qualitative Untersuchung von Fällen der IT-Delinquenz dar und liefert die zum Verständnis der Fälle notwendigen, technischen Hintergrundinformationen. difu

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XVI, 271 S.

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