Die räumlichen sozialen Identitäten der Europäer. Eine Mehrfachidentität.

Selbstverl.
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Siegburg

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ZLB: 2000/148-4

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DI

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Die Arbeit untersucht Identifikationen mit Sozialräumen - Europa, Nation und Staat, Region und Wohnort (Stadt und Gemeinde) - in ihren Wechselwirkungen mit sich unterschiedlich bildenden und darstellenden Orientierungen von sozialen Identitäten. Gefragt wird, mit welchen räumlichen Sozialkategorien sich die Europäer identifizieren, ob nicht sogar eine kontextabhängige Mehrfachidentität vorherrscht. Der Zusammenhang zwischen der Ich-ldentität und der kollektiven Identität in der Theorie der sozialen Identität bildet die Grundlage für die empirischen Analysen. Aus der Darstellung der besonderen Formen der räumlichen sozialen Identitäten werden Hypothesen für die Analysen abgeleitet. Gefunden wird, dass multiple Identitäten die Regel sind, eine Vielzahl soziodemographischer Merkmale den Grad an eher intranationaler oder supranationaler Orientierung beeinflussen. Die Europäer ähneln sich zunehmend in ihren Orientierungen, sie identifizieren Nicht-Europäer als eine Outgroup und bewerten diese negativer als Ausländer aus EU-Staaten. Weitgehend bestätigt wurde u.a. die Hypothese, dass Ausprägungen der räumlichen Identifikation abhängig sind von Schichtzugehörigkeit, Alter, Geschlecht, Bildungsniveau, Beruf; die Annahme, dass ein starker Nationalismus einherginge mit einer starken lokalen Identität wurde relativiert. goj/difu

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VIII, 283 S.

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