Handlungsspielräume von Stadtplanern und Architekten in der DDR. Einführungsreferat.

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ZLB: 2000/339-4

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Die Frage nach den Handlungsspielräumen von Stadtplanern und Architekten in der DDR richtet den Blick auf Herrschaftsstrukturen. Sie fokussiertf die Institutionen des Bauwesens innerhalb und außerhalb des Staatsapparates in ihrer Abhängigkeit von Entscheidungen und Einflußnahmen der SED. Dabei beleuchtet sie aber nicht nur ihre Starrheit, sondern eher noch ihre informellen Aushandlungsmechanismen. Es wird dargestellt, wie die sich im Verlauf von 44 Jahren allmählich formierenden Herrschaftsstrukturen des Staatssozialismus und ihr wichtigstes Instrument, der Plan, nach und nach den Berufsstand der Architekten und Stadtplaner durchdrangen und ihren anfänglichen Handlungsspielraum mehr und mehr einschränkten. Besonderer Wert wird dabei auf die institutionellen, ökonomischen und technischen Determinanten dieses Prozesses gelegt. Vor dem Hintergrund des für die 80er Jahre mit seinem "komplexen Wohnungsbau" knapp skizzierten Handlungsrahmens wird abschließend versucht, auf der empirischen Grundlage von Expertengesprächen in Halle und Rostock einige Handlungsressourcen der Stadtplaner und Architekten herauszuarbeiten und ihre Bedeutung für das Handeln und die Handlungsspielräume einzuschätzen. irs/difu

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S. 11-33

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Graue Reihe; 19