Pendleton-Barracks - Sharing-Kultur in der Kaserne. Sharing-Angebote in der Wohnungswirtschaft.
Hammonia
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Datum
2018
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Herausgeber
Hammonia
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Hamburg
Sprache
ISSN
0939-625X
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 510 ZB 6884
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Die Hessische Stadt Gießen wurde im Mittelalter als Militärstützpunkt gegründet und ist seitdem eine vom Militär geprägte Stadt. In den 1935er- bis 1938er Jahren wurde der Militärkomplex ausgebaut. Anders als der historische Stadtkern Gießens überstanden die Militärbauten den Zweiten Weltkrieg. Auch die Bleidorn-Kaserne gehörte zu diesen Bauten. Als im Jahr 1945 die Amerikaner die Stadt besetzen, requirierten sie die Kasernenanlage und benannten sie in Pendleton Barracks um. Mit dem Abzug der Amerikaner im Jahr 1992 brach für das Kasernengelände eine neue Ära an. Gießen ist eine Universitätsstadt und mit einer Studentenzahl von etwa 37.000 an den fünf Hochschuleinrichtungen ist sie die Stadt mit der höchsten Studentendichte in ganz Deutschland. Es galt, für diese Klientel Wohnraum zu schaffen, der auf dem freien Wohnungsmarkt nicht zu finden war. So entwickelten Initiativen aus dem studentischen Milieu ein Konzept für den Umbau der Kasernengebäude in Studenten- und Sozialwohnungen, das in dem Beitrag vorgestellt wird. Insgesamt entstanden 90 Wohnungen für Alleinstehende, Familien und studentische Wohngemeinschaften sowie großzügige Gemeinschaftsräume. Heute leben hier 270 Menschen. Verwaltet werden die Pendleton-Barracks von der Gesellschaft für Soziales Wohnen m.b.H. (GSW). Schon mit dem Einzug der ersten Mieter entstand auch das erste Sharing-Angebot. Inzwischen ist das Prinzip "Teilen statt Besitzen" zum selbstverständlichen Bestandteil des Lebens in der Wohnanlage geworden und wird von der GSW unterstützt.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Die Wohnungswirtschaft
Ausgabe
Nr. 3
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 8-10