Suche nach Geborgenheit. Heimatbewegung in Stadt und Land Oldenburg. Begleitband zur Gemeinschaftsausstellung im Stadtmuseum Oldenburg vom 10. Februar bis 12. Mai 2002.

Isensee
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Isensee

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Oldenburg

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ZLB: 2002/3361

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Ende des 19. Jahrhunderts kam es zu einem Aufbegehren gegen Industrialisierungs- und Verstädterungsprozesse. Die heraufziehende Moderne wurde als Bedrohung empfunden, insbesondere in den Kreisen des Bildungsbürgertums. Unter dem Oberbegriff "Heimat" setzte auch im Oldenburgischen eine Gegenbewegung ein, die dem Zerfall vertrauter Strukturen Idealbilder aus der alten ländlich-bäuerlichen Gesellschaft entgegensetzte. Der konservative Ansatz der Heimatbewegung ließ indes Verzahnungen mit völkischem Gedankengut zu und führte schließlich in den 1930er Jahren zur kulturpolitischen Instrumentalisierung durch den Nationalsozialismus. Es wird die Geschichte der Heimatbewegung in Stadt und Land Oldenburg aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. difu

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383 S.

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