Führungsnachwuchs - auch ohne "Goldfischteich"?!

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Köln

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ZLB: Zs 2141-2003,8-4

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Abstract

Die Förderung von Führungsnachwuchs ist in vielen Verwaltungen ein Baustein der Personalentwicklung. Ziel ist, eine ausreichende Zahl an Führungskräften heranzubilden, die den zukünftigen Anforderungen gerecht werden. Um dies zu erreichen, gehen die Kommunen unterschiedlich vor. Je größer die Kommune ist, desto häufiger gibt es spezielle, meist standardisierte Förderprogramme für Führungsnachwuchskräfte. Je nach Kommune beginnt die Entwicklung zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Vielfach identifizieren die Verwaltungen sehr frühzeitig, wer künftig als Führungsnachwuchs in Frage kommt und bilden einen Pool ("Goldfischteich"). Aufgrund der Stärken dieser Variante wurden bisher die Nachteile des "Goldfischteichs", insbesondere die Gewinner-Verliererproblematik, in Kauf genommen. Durch die sich zuspitzende Finanzkrise, dem daraus resultierenden Stellenabbau, ist eine andere Situation eingetreten. Die Erfahrungen mit "Goldfischteich"-Programmen zeigen jetzt, dass das angestrebte Ziel nur zu Teilen erreicht werden kann und/oder unbeabsichtigte Nebenwirkungen auftreten, die hier dargelegt werden. Der Bericht zeigt bisherige Erfahrungen mit verschiedenen Förderprogrammen auf und bietet auf der Basis der geänderten Rahmenbedingungen Lösungen an, wie unterschiedliche Instrumente der Personalentwicklung im Sinne einer individuellen Bestenauswahl genutzt werden können. Er versteht sich als Weiterentwicklung der Empfehlungen im KGSt-Bericht 7/1990. difu

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57 S.

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KGSt-Bericht; 8/2003