Vorbeugender Hochwasserschutz im Ostalbkreis am Beispiel der Gemeinde Waldstetten.

Kohlhammer
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Kohlhammer

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Stuttgart

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0342-2259

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ZLB: Kws 740 ZB 6881
BBR: Z 46

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Abstract

Am 29.5.2016 wurde der Ostalbkreis von lokalen Starkniederschlägen mit teilweise extremen Überflutungen heimgesucht. Durch Niederschläge in den Vortagen war die weitere Wasseraufnahmekapazität der Böden lokal deutlich reduziert. Für den 29.5. war vom Deutschen Wetterdienst (DWD) vor Unwettern im Ostalbkreis gewarnt worden. Die integrierte Rettungsleitstelle hatte deshalb die diensthabende Belegschaft erhöht. Auch in einigen Gemeinden und Städten war man in Alarmbereitschaft. Die Heftigkeit der lokalen Unwetter war dennoch für alle überraschend. Starkniederschläge in der Größenordnung von 100-jährlichen und teilweise noch extremeren Ereignissen gingen auf bestimmte Bereiche des Ostalbkreises nieder. Innerhalb weniger Stunden regnete es bereichsweise über 70 mm. Die vorgesättigten Böden konnten kaum mehr Wasser aufnehmen, sodass die Niederschläge sehr rasch und in hohen Mengen auf der Oberfläche abliefen. Im Raum Aalen verstopfte zusätzlich vorausgegangener Hagel Gullys und Einläufe und verstärkte dadurch den oberflächigen Abfluss. Innerhalb des Ostalbkreises war die Betroffenheit lokal sehr unterschiedlich. Während in manchen Gebieten die Ereignisse kaum registriert wurden, waren die Kommunen Aalen, Abtsgmünd, Hüttlingen, Neuler und Ellwangen stark betroffen. Auch Schwäbisch Gmünd und Waldstetten wurden von der Unwetterfront massiv erfasst. Die Lage der Gemeinde Waldstetten, umgeben von Bergen inmitten einer hügeligen Landschaft, wirkte sich hier verheerend aus. Die bei Starkniederschlägen überflutungsgefährdeten Bereiche wurden der Gemeinde deutlich vor Augen geführt. In logischer Konsequenz wurde darauf das Starkregenrisikomanagement aufgebaut. In dem Beitrag werden die Maßnahmen der Gemeinde Waldstetten beschrieben.

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Der Landkreis

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Nr. 7

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S. 338-340

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