Das Stauseeprojekt Rheinwald - Der Konflikt zwischen Energieproduzenten und der Bergbevölkerung als Beispiel der Energiepolitik der Schweiz im Zweiten Weltkrieg.

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Zürich

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ZLB: 93/4568

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Abstract

Das Ende der 30er Jahre im Kanton Graubünden geplante Kraftwerk Hinterrhein mit Stausee Rheinwald war ein Großprojekt in Ausmaßen, wie bis heute keine Wasserkraftwerke je gebaut wurden. Im ersten Teil der Studie werden die wichtigsten Kraftwerkprojekte, wie sie an das Bündner Rheinwaldtal herangetragen wurden, sowie einige wirtschafts- und bevölkerungsstrukturelle Aspekte des Rheinwaldtals vorgestellt. Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Energiepolitik der Schweiz im Zweiten Weltkrieg, insbesondere am Beispiel der Exportpolitik. Die Arbeit beschränkt sich auf diejenigen Energieproduktionsgesellschaften, die im Kampf um eine Wasserrechtskonzession für das Kraftwerk Hinterrhein maßgeblich beteiligt waren. Im Kernteil der Arbeit werden die Verhandlungen, die um das Kraftwerkprojekt Hinterrhein vor dem Zweiten Weltkrieg geführt wurden, analysiert. Hierbei wird das Verhalten der Konzessionsbewerber, ihre Absichten und Argumentationen den Motivationen und Reaktionen der Talbewohner gegenübergestellt. Der Konflikt wurde schließlich zum Prüfstein für den Wert der Gemeindeautonomie. sosa/difu

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253 S.

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