Ambulante Pflege und Betreuung in Familie und neuem Ehrenamt.

Duncker & Humblot
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Duncker & Humblot

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Berlin

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ZLB: 2000/3766

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DI

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Abstract

Zu Beginn der Studie wird dargestellt, wann Betreuungsbedürftigkeit vorliegt, welche kompensatorischen Hilfen die Betreuungskräfte erbringen und welche Merkmale diese soziale Beziehung von anderen unterscheiden. Anschließend wird untersucht, ob diese Betreuungsform gefördert und ausgebaut werden sollte und geprüft auf welche Weise das Zivilrecht hierzu beitragen kann. Sodann wird die unentgeltlich ambulante Pflege mit anderen Betreuungsformen verglichen und aus Sicht der Betreuungsbedürftigen, der Pflegekräfte und der Gesellschaft betrachtet. Neben den Kosten der Pflegebedürftigkeit und der Einsparung durch die unentgeltliche Hauspflege werden die Befugnisse der Bedürftigen und der Pflegekräfte berücksichtigt. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage, ob und wann eine Betreuung ein besonderes Rechtsverhältnis darstellt. Die Beistandsverpflichtung aus Familienrecht wird ebenfalls erörtert. Seit dem 26. Mai 1994 räumt die soziale Pflegeversicherung sowohl der häuslichen als auch der unentgeltlichen Betreuung den Vorrang vor der stationären und kommerziellen ambulanten Pflege ein. Interne Betreuungsverhältnisse sind aber kaum geregelt. Neben den zivilrechtlichen Regelungen, die in einem unentgeltlichen Betreuungsverhältnis gelten, zeigt die Arbeit, welche Anforderungen die rechtliche Regelung des Betreuungsverhältnisses erfüllen muss, um die unentgeltliche Betreuung zu fördern. kirs/difu

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347 S.

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Schriften zum bürgerlichen Recht; 236