Der Erwerbsschadensersatz bei Verletzungen im Kindesalter.

Bülow
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Bülow

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Rothenburg/Tauber

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ZLB: 2005/22

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DI
RE

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Abstract

Die Zahl der Kinder, die im Straßenverkehr schwere und schwerste Verletzungen mit dauerhaften Schadensfolgen erleiden, ist erschreckend hoch. Während nach solchen Schadensereignissen die Ermittlung und der Ersatz der Heilungskosten und des verletzungsbedingten Mehrbedarfs regelmäßig problemlos ist, stellen sich praktisch besonders schwierige, wirtschaftlich sehr erhebliche Rechtsanwendungsfragen, wenn es um die Zukunftsdimension des Erwerbsschadens von Kindern (auch von Jugendlichen und jungen Erwachsenen) geht, die sich noch in der Ausbildung befinden oder diese noch gar nicht begonnen haben. Weil es in solchen Fällen an individuellen Parametern für die Prognose einer Erwerbskarriere weitgehend fehlt, wurden diese Geschädigten auch als die "Ärmsten unseres Schadensrechts" bezeichnet, die mit ihrem Erwerbsschadensersatzbegehren vor dem "juristischen Nichts" stehen. Die Arbeit versucht einen Beitrag zur Beantwortung der Frage zu leisten, wie mit den Beweismethoden und dem Beweismaß, die §§ 252 S. 2 BGB, 287 ZPO nahe legen, in der Gerichtspraxis umzugehen ist und welche Ausgangstatsachen der richterlichen Schadensschätzung zugrunde gelegt werden können. Geschildert wird der Weg der Rechtsprechung vom Maß der "überwiegenden" Wahrscheinlichkeit zu demjenigen der bloßen Plausibilität, flankiert von einem "Schätzungsbonus" und einem Risikoabschlag. Unter Einbeziehung sozialwissenschaftlicher und sozialrechtlicher Untersuchungen, Ausblicken auf Verfassungsrecht, Versicherungsrecht, Rechtssoziologie und Sozialpsychologie der Rechtspraxis wird ein Vorschlag zur Lösung des Problems der Regulierung des Erwerbsschadens bei früh dauerhaft Verletzten formuliert. difu

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VII, 320 S.

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