Zur Reform der Leistungsformen der Pflegeversicherung - ein familienökonomischer Ansatz.

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Kassel

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1615-2751

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ZLB: 4-2005/2122

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Abstract

Die Verlagerung von der ambulanten zur stationären Pflege ist eine der Hauptursachen für die Ausgabensteigerungen der gesetzlichen Pflegeversicherung. Um diesen so genannten Heimsog zu reduzieren, haben die Pflegekassen ein Modellprojekt "Personengebundenes Pflegebudget" initiiert, das über ein erweitertes Leistungsspektrum und eine erleichterte Leistungsabrechnung eine Flexibilisierung des Pflegearrangements ermöglichen soll. Dies impliziert eine Stabilisierung der häuslichen Pflege und, so die Hoffnung, verzögert den Übergang zur stationären Pflege. Ziel dieses Papiers ist es, unter Verwendung eines familien-ökonomischen Ansatzes das mikroökonomische Kalkül bei der Wahl des Pflegearrangements modelltheoretisch zu analysieren. Es werden Hypothesen entwickelt zur Variation des Pflegearrangements bei Gewährung von Pflegegeld, Pflegesachleistungen und Pflegebudget. difu

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94 S.

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Volkswirtschaftliche Diskussionsbeiträge; 74/05