Kooperation und Vertrauensschutz bei frühen Hilfen: ein Entweder - Oder?

Reinhardt
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Reinhardt

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München

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0721-9121

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Abstract

Ob Ärzte oder Sozialpädagogen, Hebammen oder Psychologen - ihre Kompetenzen und vor allem Hilfezugänge zu Familien werden im Rahmen der derzeitigen Kinderschutzdiskussionen und -aktivitäten ganz besonders eingefordert. Als Kernelement der sog. frühen Hilfen wird dabei auch regelmäßig die Idee der Vernetzung all dieser Berufsgruppen ins Spiel gebracht. Doch das Verlangen nach mehr Kommunikation und Kooperation bringt viele von ihnen in einen als unlösbar empfundenen Konflikt mit einer ihrer wesentlichen Arbeitsgrundlagen: dem notwendigen Angebot von vertrauensgeschützten Hilfebeziehungen. Dieses Spannungsverhältnis greift der Artikel auf und macht das Angebot, über die Auseinandersetzung mit den allgemeinen wie den - für die Jugend- und die Gesundheitshilfe, sowie die Frühförderung - besonderen Regelungen zum Datenschutz, eine auch rechtlich gestützte Haltung zu entwickeln, die nicht auf ein "Entweder - Oder", sondern vielmehr ein "Sowohl - Als auch" hinausläuft.

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Frühförderung interdisziplinär

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Nr. 2

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S. 61-70

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