Mehr Beschäftigung durch eine negative Einkommensteuer? Dokumentation der Podiumsdiskussion am 6. März 1997.

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Mainz

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ZLB: 98/4325-4

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Der Sozialstaat mit seinen sozialen Transferleistungen steht in der Kritik, den Anreiz zu vermindern, gering bezahlte Arbeit anzunehmen. Die Idee einer negativen Einkommensteuer als Lösungsansatz kann zwar wegen der prognostizierten finanziellen Mehraufwendungen kaum umgesetzt werden, aber aufgrund ihrer Bedeutung wird in diesem Band jedoch die Diskussion mit möglichen Modifizierungen und Alternativen fortgesetzt. Ein einleitender Beitrag illustriert zunächst die Situation des deutschen Sozialstaates und stellt sie den Modellen aus Schweden und den USA gegenüber. Diskutiert wird dann die Idee einer Steuer- und Transferordnung aus einem Guß. Behandelt wird dabei insbesondere das Instrument des Bürgergeldes, ein integriertes System von Einkommensbesteuerung und steuerfinanzierten Sozialleistungen. Diskutiert wird dann die Negativsteuer, bei der steuerfinanzierte Sozialleistungen direkt verrechnet werden. Ein neuer Ansatz, der zum Abschluß aus diesen Systemen entwickelt wird und deren Nachteile berücksichtigt, ist die gestaffelte Zahlung ergänzender Transfers nach Bedürftigkeitsprüfung, bei dem der Haushalt die relevante Bezugsgröße ist. eh/difu

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41 S.

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