1984-06-082020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261983https://orlis.difu.de/handle/difu/505779Noch in den siebziger Jahren war Obdachlosigkeit zu einem sozialpolitischen Randproblem geschrumpft, doch durch stagnierende Realeinkommen werden die erheblich ansteigenden Wohnkosten für immer größer werdende Sozialgruppen oft zu einer nicht mehr tragbaren Belastung. Beweis dafür ist die hohe Zahl der Zwangsräumungen. Trotz vorbeugender Hilfen ist die Anzahl der Obdachlosen in Köln in den letzten Jahren wieder angestiegen und die Tendenz hält an. Dabei ergibt sich aus den Erfahrungen, die nach 6jähriger Arbeit mit den Obdachlosen in Köln gemacht wurden, daß die Wohnversorgung in der Direkten Obdachlosenhilfe nicht nur für die betroffenen Menschen psychisch und sozial, sondern zudem auch für die Stadt die finanziell belastendere Form der Unterbringung ist. Von besonderer Bedeutung ist in dieser Situation ein koordinierter und konzentrierter Betreuungseinsatz. Der Verwirklichung dieser Aufgabe, dienen die Vorschläge aus dem vorliegenden Band. hom/difuObdachlosigkeitObdachlosenhilfeFamilieSozialhilfeIntegrationWohnungsversorgungWohnungswesenSozialwesenStadtplanung/StädtebauWohnenObdachlosenhilfe in Köln. Gesamtbericht 1983.Graue Literatur088324