Schardt, Thomas1984-04-042020-05-202022-11-252020-05-202022-11-251983https://orlis.difu.de/handle/difu/504710Verschiedene soziale Einrichtungen haben sich in den letzten Jahrzehnten expansiv entwickelt, wobei der Staat gegenüber der Gemeinde immer stärkeren Einfluß gewinnt. Gleichzeitig wandelt sich die frühere Auffassung, daß die Einrichtungen der Abhilfe von Notlagen ärmerer Schichten zu dienen hätten, insofern die bislang Versorgten ihre Bedürfnisse inzwischen selbst anmelden und so zu Beteiligten eines Interaktionsprozesses werden. Mit den Ergebnissen einer empirischen Untersuchung über die ambulante Gesundheitsversorgung in zwei Großstädten knüpft der Verfasser an die theoretischen Überlegungen an. Ohne die objektive Versorgungssituation außer acht zu lassen, rückt er die Deutungsmuster der Klienten in den Mittelpunkt. Untersucht werden soziale Faktoren beim Besuch von Arztpraxen. Es zeigt sich, daß die Lebenslage und Schichtzugehörigkeit sozialer Gruppen handlungspräformierende Wirkung haben. Die objektiven Gegebenheiten der ambulanten Versorgung sind darauf noch nicht eingestellt. kmr/difuSozialeinrichtungSoziale UngleichheitGesundheitsversorgungAmbulanter DienstBefragungSoziographieStadtsoziologieSozialwesenGesundheitswesenInstitutionengeschichteGesundheitspolitikArztpraxisDaseinsvorsorgeGesundheitseinrichtungVeränderungen in der Struktur sozialer Ungleichheit durch soziale Einrichtungen - konzeptionelle und empirische Aspekte. Ausgeführt am Beispiel der Inanspruchnahme ambulant-ärztlicher Dienste.Graue Literatur087234