Becker, ChristophKlemm, Kristiane1980-01-302020-05-202022-11-252020-05-202022-11-251978https://orlis.difu.de/handle/difu/431622Analysiert wurden die erwerbstrukturellen und siedlungsstrukturellen Effekte der Fremdenverkehrsförderung sowie die betrieblichen Standortbedingungen im Fremdenverkehr. Resultate Trotz Krisenfestigkeit der geschaffenen Arbeitsplätze waren die Wirkungen der Fremdenverkehrsförderung der GRW geringer als erwartet, in großen Ferienzentren und an der Ostsee besonders ungünstig. Der finanzielle Aufwand für neugeschaffene Arbeitsplätze liegt weit über dem in der Industrie. Hingegen wurde eine Attraktivitätssteigerung der geförderten Gemeinden und Fremdenverkehrsgebiete und deutliche Verbesserung der Siedlungsstruktur festgestellt. Generell findet eine flächenhafte, vom Netz zentraler Orte unabhängige Entwicklung statt. Eine gezielte Lenkung der Siedlungsstruktur ist allerdings nur über Großprojekte möglich. Die Förderung bestehender Mittelstandsbetriebe wird zwecks Belebung des regionalen Marktes für sinnvoll gehalten, wobei übertriebene kommunale Konkurrenz kurzzuschließen ist. Die strukturelle Eignung der Fördergebiete wird vorausgesetzt. Wegen des hohen Frauenanteils im Fremdenverkehrsgewerbe und des Saisonbetriebes sind industrielle Arbeitsplätze am Rand der geförderten Gebiete wünschenswert.FremdenverkehrspolitikRegionale WirtschaftspolitikGemeinschaftsaufgabeRaumwirksamkeitErfolgskontrolleRaumordnerisch relevante Auswirkungen der Fremdenverkehrsförderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur".Zeitschriftenaufsatz005765