Hamm, Joerg Martin1980-02-022020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261969https://orlis.difu.de/handle/difu/452590Die klimamodifizierenden Faktoren Stuttgarts, wie die Lage im Kessel, die Gestalt der Randhöhen (Taleinschnitte), Verbauungsdichte, Grünanlagen usw. kommen bei antizykloner Witterung am stärksten zur Auswirkung. Allerdings kommt es auch bei zyklonen Großwetterlagen besonders im Winter zur Ausbildung des charakteristischen Stadtklimas. Temperaturmeßfahrten druch das Stadtgebiet erbrachten für verschiedene Wetterlagen das thermische Verhalten der einzelen Stadtteile. Untersuchungen über die Luftverschmutzung wiesen Stuttgart als eine Stadt mit relativ günstigen lufthygienischen Verhältnissen aus, die sich nur bei bestimmten Wetterlagen merklich verschlechterten. Zusammenhänge zwischen der Luftverunreinigung und dem Stadtklima, wie den geringen Windgeschwindigkeiten, der Windrichtung, der Neigung zu Temperaturinversionen und der reliefbedingten Austauschvorgänge, konnten erfaßt werden und ermöglichten Hinweise auf städtebauliche Maßnahmen zur Reinhaltung der Luft.StadtklimaLuftverunreinigungKlimaStadtgeographieUmweltschutzGeographieUntersuchungen zum Stadtklima von StuttgartMonographie029484