2009-11-232020-01-042022-11-252020-01-042022-11-252009978-3-941089-64-8https://orlis.difu.de/handle/difu/168617Urbane Gebiete, als Wohn- und Arbeitsstätten der Menschen und zugleich Teil ihrer natürlichen Umgebung, sind weltweit Gegenstand von Entwicklungsaktivitäten. Die städtische Bevölkerung findet am Fließgewässer Möglichkeiten der Erholung, Naturerfahrung, Kommunikation und Begegnung mit anderen Besuchern sowie eine starke Identifikation mit ihrer Heimat. Das Merkblatt will Gewässer zur städtebaulichen Chance werden lassen und Möglichkeiten aufzeigen, wie man auch den Belangen der Gewässerökologie unter meist räumlich beengten und anthropogen geprägten Bedingungen gerecht werden kann. Gleichzeitig soll der Dialog mit dem Bürger gefördert werden. Mit dem Inkrafttreten der EG-Wasserrahmenrichtlinie wurde es notwendig, neue Gesichtspunkte, wie der mögliche Sonderstatus "erheblich veränderter Wasserkörper", der kombinierte Ansatz aus Emission und Immission sowie die neue Stellung der Öffentlichkeitsbeteiligung und sozioökonomischer Abwägungsprozesse im Planungsablauf darzustellen. Dies erforderte eine Überarbeitungdes DVWK-Merkblattes 252 zum Merkblatt DWA-M 609, welches in zwei Bände unterteilt ist. Teil 1 beschreibt Grundlagen für die Gewässerentwicklung im urbanen Raum und stellt Planung und Umsetzung als Prozess sich gegenseitig beeinflussender Nutzungen dar. Teil 2 schildert als Handbuch Maßnahmen zur Entwicklung urbaner Fließgewässer und verdeutlicht diese an ausgewählten Beispielen.Merkblatt DWA-M 609. Entwicklung urbaner Fließgewässer. Tl.1: Grundlagen, Planung und Umsetzung.Graue LiteraturDM09101935UmweltschutzFlussKanalStadtErholungFreizeitGewässerWasserwirtschaftNaturschutzNutzungskonfliktStädtebauUmweltverträglichkeitFließgewässerEU-Wasserrahmenrichtlinie