Sieverding, Wolfgang1982-09-152020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261980https://orlis.difu.de/handle/difu/489397Untersuchungsgegenstand sind zwei Bauernschaften der oldenburgischen Geest, Benstrup im Kreis Cloppenburg und Holtrup im Kreis Vechta. Die Auswahl zweier im Ortsnamen-Grundwort übereinstimmender Siedlungen erfolgte mit dem Ziel, Aussagen über Genese und Organisation dieser bäuerlichen Siedlungsform in Altwestfalen zu machen. Ausgangspunkt und Bezugsgröße für die Arbeit bildet die Skizzierung der Lage und natürlichen Ausstattung der Gemarkungen beider Orte. Die folgende Darstellung der agrarbäuerlichen Landschaft von 1838/39 basiert auf dem in diesen Jahren aufgenommenen Urkataster, der noch zahlreiche kulturgeographische Altformen enthält. Diese werden anschließend mit Hilfe der topographisch-genetischen Methode mit retrospektiven Orts- und Fluranalysen möglichst exakt rekonstruiert und jeweils bestimmten Perioden der Siedlungsentwicklung zugeordnet. Darüber hinaus wird versucht, den historisch-politischen, agrar- und sozialgeschichtlichen Hintergrund dieser Siedlungsform auszuleuchten. Fortschreitend von den älteren zu den jüngeren Erscheinungen wird die Entwicklung von Ort und Flur vom Mittelalter bis zur Markenteilung im 19. Jahrhundert rekonstruiert. Die trup-Orte waren zunächst Einzelhöfe, die wahrscheinlich aus militärpolitischen Gründen im 8./9. Jahrhundert an den Verbindungsstraßen zwischen bereits existierenden Siedlungen angelegt wurden. bg/difuSiedlungsforschungFlurformSiedlungsformHistorische GeographieKulturgeographieFlurformengeneseUrkatasterSiedlungsgeographieSiedlungsgeschichteLandwirtschaftBenstrup und Holtrup. Zur Genese und Organisation bäuerlicher -trup-Siedlungen in Altwestfalen.Monographie071695