Mäding, Erhard1980-02-022020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261975https://orlis.difu.de/handle/difu/455312Der Beitrag behandelt die Bemühungen der deutschen Gemeinden und Gemeindeverbände um rationelle Organisation und wirtschaftliche Arbeitsweise seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. 1947 begann ein überörtliches Zusammenwirken der kreisfreien Städte bei systematischen Vergleichsuntersuchungen. Es führte zur Gründung der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung (KGSt), Köln, als zentraler Arbeitsstelle für wirtschaftliche Organisation. Zunächst wurde ein an die kommunalen Aufgaben anschließendes Organisationsmodell der Verwaltungsgliederung entwickelt, das bei den Stadtverwaltungen im gesamten Bundesgebiet Eingang fand. Es folgten zahlreiche Untersuchungen des Verwaltungsablaufs, der Arbeitsplätze und Arbeitsmittel in den einzelnen kommunalen Funktionsbereichen. Damit fanden betriebswirtschaftliche, arbeitswissenschaftliche, technologische und verwaltungssoziologische Kenntnisse und Methoden Eingang in die kommunale Organisationspraxis. In einer dritten Phase traten Planungs- und Systemfragen in den Vordergrund, die das Interesse an der Verwaltungsführung und gesteigerte Anforderungen an die Qualifikation der Organisationsmitarbeiter stellen. Der Bericht schildert das Arbeitsverfahren der KGSt und bewertet den derzeitigen Stand der Organisations- und Rationalisierungsbemühungen der Kommunalverwaltungen.RationalisierungVerwaltungsorganisationArbeitVerwaltungEntwicklung und Stand der kommunalen Rationalisierung. Zur Arbeit der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung (KGSt).Zeitschriftenaufsatz032506