1995-06-262020-01-032022-11-252020-01-032022-11-251993https://orlis.difu.de/handle/difu/18353Infolge der grundsätzlichen Änderung der allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen waren alle Unternehmen der ehemaligen DDR von enormen Anpassungs- und Umstellungsproblemen betroffen. Einen wesentlichen Aspekt der notwendigen Anpassungsstrategien bildete die Entflechtung der Kombinate, die in ihrer Größe, mit ihrer viel zu umfangreichen Produktpalette u.a.m. keine Überlebenschancen hatten. Der Prozeß der Auflösung der Kombinate, in die die Mehrzahl der ostdeutschen Unternehmen zu "DDR-Zeiten" in irgendeiner Art und Weise integriert war, lief relativ schnell an. Will man heute wissen, wie diese früheren Kombinate den Strukturwandel bewältigen, so muß man wissen, welche Unternehmen überhaupt aus diesen Kombinaten hervorgegangen sind. Hier bietet das vorliegende Werk vielfältige interessante Reportagen, die geeignet sind, die Probleme der ostdeutschen Unternehmen bei der Bewältigung des unvermeidlichen Strukturwandels zu illustrieren. In nahezu 30 Einzelreportagen werden ein breites Spektrum früherer Kombinate und deren differenzierte Anpassungsstrategien vorgestellt. Es wird über Erfolge und Mißerfolge dieser Bemühungen berichtet. So finden sich z.B. Berichte über die früheren High-Tech-Kombinate Carl-Zeiss-Jena und Robotron. Man wird u.a. aber auch über frühere Kombinate aus der Textilbranche informiert, die heute enorme Anpassungsprobleme haben. - SMKombinate. Was aus ihnen geworden ist. Reportagen aus den neuen Ländern.MonographieB94110055PlanwirtschaftMarktwirtschaftStrukturwandelWirtschaftsentwicklungÖffentliches UnternehmenIndustriezweigRegional