Kotter, Jürgen1991-11-112020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261989https://orlis.difu.de/handle/difu/566340Die Wohngeldstatistik ermöglicht einen Überblick über die sozialen und finanziellen Auswirkungen des Wohngeldgesetzes und stellt die notwendigen Unterlagen für die Fortentwicklung des Wohngeldrechtes dar. Dargestellt werden einige Grunddaten aus dem Jahresergebnis der Wohngeldstatistik zum 31.12.1988, Veränderungen im Vorjahresvergleich sowie daraus ableitbare langfristige Trends. Festgehalten wird, daß in 1988 eine Verringerung der Empfängerhaushalte und des Wohngeldvolumens nach den beiden "Expansionsjahren" 1986 und 1987 eintrat. Die Inanspruchnahme von Wohngeld findet vor allem durch Mieter statt. Rd.63 Prozent der Wohngeldempfänger sind Nichterwerbstätige. Überwiegende Empfänger von Wohngeld sind mit 49 Prozent Einpersonenhaushalte. Im Durchschnitt erhielten die Wohngeldempfänger 141 DM Wohngeld monatlich. Das Wohngeld deckte dabei etwa ein Drittel der Wohnkosten. Abschließend eingegangen wird auf die regionale Verteilung des Wohngeldes und der Wohngeldempfänger nach Stadt- und Landkreisen. Auch 1989 wird sich der Prozess des Herauswachsens aus der Wohngeldförderung fortsetzen, so daß mit einem weiteren Rückgang der Empfängerzahl zu rechnen ist. (hb)SozialstrukturWohnflächeStadtkreisStatistikLandkreisBundeslandWohngeldWohngeldstatistikWohngeldempfängerWohngeldanspruchPrivater HaushaltFörderungHaushaltsgrößeWohnkostenWohnen/WohnungFinanzierungErgebnisse aus der Wohngeldstatistik 1988.Zeitschriftenaufsatz154319