2006-08-092020-01-042022-11-262020-01-042022-11-2620063-8176-6201-7https://orlis.difu.de/handle/difu/130931Seit einiger Zeit wächst die Zahl der Städte, in denen Schrumpfungsprozesse eingesetzt haben. Ein genauer Blick auf diese Prozesse zeigen, dass es innerhalb der Städte zu einer Verschärfung der sozialen, ethnischen und demographischen Differenzen kommt. In ein und derselben Stadt finden sich schrumpfende Quartiere mit vielfältigem Erneuerungsbedarf ebenso wie prosperierende Stadtteile. Entspannte Wohnungsmärkte ermöglichen gut situierten Haushalten ohne größeren finanziellen Mehraufwand eine Wohnung in besseren Lagen zu finden. Immobile Haushalte bleiben in benachteiligten Quartieren zurück. Dadurch nimmt die innerstädtische Segregation zu. Die Studie unternimmt empirische Untersuchungen zu Ausmaß und Dynamik von Segregationsprozessen in den nordrhein-westfälischen Städten. Des Weiteren werden bestehende Handlungsmöglichkeiten der Kommunen und des Landes vor dem Hintergrund des vorhandenen wohnungspolitischen, stadt- und sozialplanerischen Instrumentariums analysiert. Bei der Formulierung von Handlungsempfehlungen wird auch auf Beispiele "guter Praxis" aus europäischen Nachbarländern Bezug genommen. Die Ergebnisse dieser ersten vergleichenden Segregationsanalyse auf der Basis von Stadtteildaten aller kreisfreien Städte des Landes NRW zeigen, dass die sozialräumliche Polarisierung in den nordrheinwestfälischen Städten voranschreitet. In einigen Stadtteilen droht eine langfristige Verfestigung problematischer Situationen. Gleichzeitig zeigen die Beispiele aber auch praktische Handlungsansätze, zeigen vielfältige Möglichkeiten, weitere Segregation zu vermeiden bzw. mit deren negativen Folgen umzugehen. goj/difuSozialraumanalyse. Soziale, ethnische und demographische Situation in den nordrhein-westfälischen Städten.Graue LiteraturDF10436StadtentwicklungsplanungSegregationBevölkerungsstrukturSozialstrukturAusländerBevölkerungsentwicklungSchrumpfungStadtquartierFallstudieStadtsoziologieSozialpolitikKommunalpolitikDemographieSozialraumanalyseBildungsstandBest PracticeHandlungsmöglichkeitHandlungsempfehlung