Peters, Aribert1988-07-052020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261987https://orlis.difu.de/handle/difu/543315Mit zunehmendem Gewicht von Abfallvermeidung und Abfallverwertung gewinnt auch die dezentrale, d.h. direkt am Ort der Abfallentstehung stattfindende Abfallbehandlung an Bedeutung: Abfall wird im Haushalt bzw. Betrieb vorsortiert und damit späterer Verwertung zugänglich; Küchenabfälle werden kompostiert; Schadstoffe vermehrt erfaßt. Im Beitrag werden dezentrale Komponenten im einzelnen diskutiert und anhand von Beispielen mit ihren Möglichkeiten und Grenzen dargestellt: getrennte Sammlung von Hausmüll; Container und Altstoffsammlungen; Recyclinghöfe; dezentrale Kompostierung; Bauschuttrecycling; Abfallvermeidung sowie Schadstoffentfrachtung des Hausmülls. Die Renaissance von Vor-Ort-Maßnahmen macht zentrale Anlagen zur Abfallbehandlung und -entsorgung nicht überflüssig, sondern ergänzt diese. Ökologisch und räumlich angepaßte Gesamtkonzepte sind fast immer das Ergebnis langandauernder politischer und fachlicher Auseinandersetzungen. - (n.Verf.)AbfallwirtschaftDezentralisationAbfallbeseitigungAbfallverwertungBauschuttVersorgung/TechnikAbfallDezentrale Komponenten von Abfallwirtschaftskonzepten als Beiträge zu einer ökologisch und räumlich angepaßten Abfallentsorgung.Zeitschriftenaufsatz130779