EXTERN2012-03-092020-01-042022-11-252020-01-042022-11-2520111438-9843https://orlis.difu.de/handle/difu/160108Hochschulen sehen sich seit Ende der 1990er Jahre mit einer wesentlichen Veränderung der Rahmenbedingungen ihres strategischen Handelns konfrontiert. Nach der Novellierung des Hochschulrahmengesetzes, die den Hochschulen den Wissens- und Technologietransfer als zentrale dritte Aufgabe zuwies, dem Rückzug zentraler staatlicher Steuerung (Hochschulautonomie und Einführung von New Public Management-Strukturen), der Föderalismusreform und der daraus entstandenen Exzellenzinitiative ist in den letzten Jahren die Dimension der regionalen Vernetzung als weiteres Kriterium im Strategiekontext der Hochschulen hinzugekommen. Im Zuge der Regionalisierung von Forschungs- und Innovationspolitik wird strategisches Handeln in zunehmendem Maße von regionalpolitischen Motiven beeinflusst. Dies gilt nicht zuletzt, da auch die politischen Akteure in der Region ein erhebliches Eigeninteresse an einem solchen Engagement lokaler Forschungsinstitutionen haben. So erfährt die regionale Vernetzung von Forschungseinrichtungen durch das sich verändernde Paradigma staatlicher Bildungs-, Forschungs- und Technologieförderung eine Neubewertung im Rahmen der strategischen Planung von Hochschulen.Relevanz regionaler Aktivitäten für Hochschulen und das Wissenschaftssystem.Graue LiteraturL1FJSKNCDL00185urn:nbn:de:0011-n-1910319HochschuleHochschulstandortWissenschaft und ForschungRegionalentwicklungForschungspolitikRegionalpolitikRegionalisierung