Rasch, Matthias2010-10-262020-01-042022-11-262020-01-042022-11-2620090940-0389https://orlis.difu.de/handle/difu/171001Gegenstand der Untersuchung sind Geschosswohnungsbestände, die nach dem Leitbild der gegliederten und aufgelockerten Stadt von 1957 bis 1969 als Siedlungserweiterungen oder -ergänzungen errichtet wurden. Aufgrund des gegenwärtig auf niedrigem Niveau stagnierenden Wohnungsneubaus bilden diese Wohnungen auch zukünftig einen signifikanten Bestandsanteil, müssen aber den zukünftigen Nachfrageanforderungen und den gesetzlichen energetischen Vorgaben angepasst werden. Anhand einer ca. 24.000 Wohnungen umfassenden Erhebung werden die (betriebs)wirtschaftlichen und technischen Herausforderungen in den Geschosswohnungsbeständen der 1960er Jahre analysiert und für die Angebotsseite formuliert. Die prognostizierte Nachfrageentwicklung wird durch die demographischen Trends auf Bundesebene determiniert. Parallel ergeben sich aus den Zielsetzungen einer nachhaltigen Stadtentwicklung und aus dem noch zu verifizierenden Trend einer "Renaissance des Wohnens in der Stadt" Potenziale aber auch Risiken für die Geschosswohnungsbestände der 1960er Jahre aus der Perspektive der Stadtentwicklung. Anhand von acht Fallstudien werden die Bestände dokumentiert, analysiert und auf die Eignung für drei definierte Zielgruppen untersucht. Die Auswertung führt zu Handlungsempfehlungen für die Aufwertung bzw. den Rückbau und Ersatz in den Beständen. Die Rolle des Wohnumfelds, quartiersbezogener Infrastruktureinrichtungen, der Ergänzung durch Eigentumswohnformen, der zielgruppengerechten Vermarktung sowie der Kooperation privater Akteure mit der Stadtentwicklungsplanung werden betont.Die Geschosswohnungsbestände der 1960er Jahre in Hamburg und Schleswig-Holstein und ihr Funktionswandel im Spannungsfeld demographischer Veränderungen und nachhaltiger Stadtentwicklung.Graue LiteraturDM10090630WohnungswesenWohnsiedlungSiedlungstypGebäudetypWohnungsbauGeschosswohnungWohnungsbestandWohnungsmarktBevölkerungsentwicklungWohnungsmodernisierungFunktionswandelDemographischer Wandel