Gauglitz, UweUlmann, LivioWellmann, Thomas2018-01-172020-01-052022-11-252020-01-052022-11-2520170942-3818https://orlis.difu.de/handle/difu/248279Der sogenannte Perimeter 2 der Kesslergrube wurde bis in die 70er-Jahre mit Erdaushub, Bauschutt, Hausmüll und Abfällen der chemischen Industrie aufgefüllt. 2009 hat die BASF als Rechtsnachfolgerin der ehemaligen Ciba Spezialitätenchemie AG die Sanierungsverantwortung übernommen. Wesentliche Aspekte für die Sanierungsplanung waren die Größe, die Überbauung mit Kläranlagen, das Inventar und die unmittelbare Nähe zum Rhein. Basierend auf aufwendigen Untersuchungen wurde 2014 ein Sanierungsplan für verbindlich erklärt, der auf einem dreiteiligen Konzept beruht: a) Bau einer 1 m dicken und bis zu 31 m tiefen Dichtwand, b) Aufbringung einer mehrschichtigen Oberflächenabdichtung und c) hydraulische Sicherung innerhalb der Kapsel. Die Widersprüche einiger Gemeinden und Verbände gegen den Bescheid wurden 2017 vom Regierungspräsidium Freiburg als unbegründet zurückgewiesen. Aktuell liegt dem Verwaltungsgericht Freiburg eine Sammelklage der Widerspruchsführer vor.Sanierung von Perimeter 2 der Kesslergrube in Grenzach-Wyhlen durch BASF.ZeitschriftenaufsatzDM18010241EntsorgungBodenverunreinigungDeponieAbdichtungKiesgrubeVerfüllungChemieindustrieObjektsanierungAltlastAltablagerungGrundwassergefährdungKontaminationBodensanierungAltlastensanierungEinkapselungBodensanierungSanierungsverfahren