Weber, Gerlind2009-07-292020-01-042022-11-252020-01-042022-11-252009978-3-902023-13-1https://orlis.difu.de/handle/difu/167359Anhand der sogenannten "Baulandtreppe", die die möglichen Reifestadien einer Parzelle veranschaulicht, soll nachvollziehbar gemacht werden, warum es im quantitativen Bodenschutz prinzipiell keine umfassende Patentlösung geben kann, sondern warum nur von einer größeren Anzahl von Einzelmaßnahmen, die zueinander in einer strategischen Beziehung stehen müssen, eine sparsame Bodenverwendung für Siedlungs- und Verkehrszwecke erwartet werden kann. Bemerkenswert an dieser Vorgangsweise ist, dass die "Baulandtreppe" nicht nur durch strenge Systematisierung des Problemaufrisses, sondern auch als Ordnungsschema für mögliche Lösungen im Dienste der Durchsetzung einer haushälterischen Bodennutzung einen wesentlichen Beitrag zur Erhellung der Entscheidungsspielräume leisten kann. Das Denkmodell der "Baulandtreppe" kann helfen, die großen Verständigungsschwierigkeiten zwischen Wissenschaft und Politik beim diffizilen Thema Effektivierung des Bodenschutzes zu überbrücken.Raumplanerische Interventionen. Neue Orientierungen im Labyrinth der Möglichkeiten.Aufsatz aus SammelwerkDM09060414UmweltschutzBodenschutzBaulandGrünlandBauerwartungslandBebauungBrachflächeSiedlungsentwicklungFlächenverbrauchFlächennutzungNutzungsänderungRaumplanungOrdnungspolitikFlächenentwicklungFlächeninanspruchnahmeSiedlungserweiterungPolitikinstrumentNutzungswandelNachhaltige Entwicklung