Breckner, Ingrid2008-07-152020-01-042022-11-262020-01-042022-11-2620081021-979Xhttps://orlis.difu.de/handle/difu/140945In dem Beitrag wird das Wohnen weniger als Konsumgut sondern aus dem Blickwinkel der Stadtsoziologie betrachtet. Es wird der Frage nachgegangen, in welcher Weise Wohnstandortverhalten in Verbindung mit anderen Dimensionen wie Arbeitsprozessen die Struktur einer Stadt beeinflussen. Ausgegangen wird dabei von einer Studie von 1998, bei der in das Hamburger Umland abgewanderte Haushalte befragt wurden, sowie auf eine Untersuchung von 2006, in dem unterschiedliche Typologien von Umlandgemeinden daraufhin untersucht wurden, welche Typen von Haushalten dort hingezogen sind und vor allem, warum sie dort hingezogen sind. Ganz aktuell fließen Ergebnisse einer Untersuchung zur Hamburger Hafencity und zu den Falkenried-Terrassen in die Betrachtungen ein. Aus den Untersuchungsergebnissen werden Handlungsempfehlungen für die Stadtentwicklungspolitik und Wohnungspolitik abgeleitet, die langfristig städtische Lebensqualität und damit die soziale, wirtschaftliche und politische Zukunftsfähigkeit städtischer Strukturen beeinflussen. Kooperationen von öffentlicher Hand und Privatwirtschaft ermöglichen es, viele zugängliche Ressourcen zusammenzuführen. Dabei sollten sie nicht primär schnell verkaufbare rentierliche Objekte im Auge haben, sondern lebensfähige und innovative städtische Gemeinschaften.Wohnwandel und Alltag in städtischen Siedlungstypisierungen.ZeitschriftenaufsatzDH13488WohnungswesenWohnstandortInnenstadtStadtteilStadtrandStadtumlandWohnbevölkerungBevölkerungswanderungZuzugAbwanderungBefragungAuswertungsmethodeStadtentwicklungWohnungspolitikSiedlungsstruktur