Dinse, Ursula1996-10-172020-01-042022-11-252020-01-042022-11-251995https://orlis.difu.de/handle/difu/103229In zahlreichen Städten Norddeutschlands existierten bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 eine große Anzahl jüdischer Vereine, die ihren architektonisch einmaligen Sakralbauten, Bethäusern, Synagogen, Ritualbädern und Friedhofsgebäuden große Aufmerksamkeit und Verbundenheit zukommen ließen. Die kulturelle und historische Bedeutung dieser Bauten für die Architektur- und Baugeschichte der schleswig-holsteinischen Städte und Hamburgs sowie deren Schicksal seit dem 17. Jahrhundert steht im Mittelpunkt der Untersuchung. Des weiteren wird eine Bestandsaufnahme jüdischer Bauten und eine das Stadtbild integrierende kunsthistorische Bewertung innerhalb der Aufgabenstellung vorgenommen. Gemessen an der Sonderstellung der Juden als Volksgruppe und religiöse Minderheit wird auch der Einfluß der Isolation seit dem 16. Jahrhundert, der staatlich durchgesetzten Assimilation und der Emanzipation im 19. Jahrhundert auf architektonische Besonderheiten und Auffälligkeiten der jüdischen Sakralbauten in der Einpassung und Anpassung an das jeweilige Stadtbild untersucht. mabo/difuDas vergessene Erbe. Jüdische Baudenkmale in Schleswig-Holstein.MonographieS96200048BaudenkmalBestandsaufnahmeSynagogeFriedhofBestattungswesenSakralgebäudeKulturLandesgeschichteStadtgeschichteBebauungBaugeschichteJudeJüdische GemeindeRitualbadKultstätte