EXTERN2016-03-112020-01-042022-11-252020-01-042022-11-252015978-3-87907-557-72364-928310.14627/537557066https://orlis.difu.de/handle/difu/225665Geoinformatik/GIScience beschäftigt zunehmend die Diagnose gesundheitserhaltender städtischer Umwelt. Für Salzburg existiert ein Indikatorennetz objektiver Umweltqualität, das nun durch subjektive Wahrnehmungen ergänzt wird. Das Feldprojekt QualAIRty von Geoinformatik und Umweltpsychologie befragte im Sommer 2014 im Stadtteil Lehen Passanten an vier qualitativ unterschiedlichen Standorten. Parallel wurden Lärm und Luftqualität gemessen. 206 Personen (79 männlich, 127 weiblich, Altersmittel 45) schätzten Gesundheit, Wohn- und Lebensqualität, Tageslaune, subjektive Grünanteile und Luftqualität, Gerüche und Umgebungsgeräusche nach Lautheit und Belastung ein. Die mittleren Schallwerte über den Interviewzeitraum waren signifikante Indikatoren für die subjektive Lärmbelastung, nicht jedoch die CO- und NO2-Messungen. GIS-Gründaten und Grün der Standortfotos korrelierten signifikant mit dem subjektiven Grüneindruck. Die subjektive Stadtteilbeurteilung von Lehen bezog sich statistisch bei "grün" auf objektive Merkmale und bei "gesund" auf subjektiv relevante Umweltmerkmale der jeweiligen Situation.Lärm, Luft, Grün und Lebensqualität - Feldforschung in Salzburg-Lehen.ZeitschriftenaufsatzH1G64KI8DM15120783UmweltschutzLärmbelastungMessungUmweltpsychologieWahrnehmungStadtteilBewertungBefragungLuftqualitätGeruchsemissionUmweltqualität