Gude, Christian1993-04-192020-01-042022-11-252020-01-042022-11-251992https://orlis.difu.de/handle/difu/95252Mainz hat 1990 einen Teil der Altstadt als Sanierungsgebiet ausgewiesen. Daraufhin entstand eine Kontroverse zwischen Bürgergruppen, Parteien und der Stadtverwaltung über die Zumutbarkeit der Sanierungssatzung für die betroffenen Hauseigentümer und Mieter. Nach einer Darstellung der rechtlichen Grundlagen wurden im Hauptteil der Arbeit (u.a. mit Hilfe von Tiefeninterviews) die Sanierungsvorbereitungen sowie Ursachen und Ablauf der Kontroverse untersucht. Dabei stellte sich heraus, daß Verwaltung und Politiker den Widerstand der Betroffenen nicht einkalkuliert hatten.Aus der Analyse und aus Erfahrungen anderer Städte wurden Empfehlungen für eine verbesserte Sanierungsvorbereitung, besonders hinsichtlich der Informationspolitik, abgeleitet. Die Ergebnisse haben wegen der Sanierungstätigkeit in den neuen Bundesländern an Aktualität gewonnen. kmr/difuBürgerbeteiligung bei der Stadtsanierung. Der Streit um die Sanierung des Mainzer Ignazviertels.Graue LiteraturS93110002BefragungStädtebauBundesbaugesetzStädtebauförderungsgesetzSanierungsgebietStädtebaurechtStadtstrukturSoziographieBebauungKommunalpolitikParteiBürgerinitiativePartizipationStadtsanierungStadterneuerungBaugesetzbuch (BauGB)Bürgerbeteiligung