Boeckh, Martin2018-01-162020-01-052022-11-252020-01-052022-11-2520170933-3754https://orlis.difu.de/handle/difu/246592Im Karlsruher Rheinhafen ging im Frühjahr 2017 eine Anlage in Betrieb, die nach der neuen Gewerbeabfallverordnung jedes Jahr rund 33.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe (EBS) aus gemischten Bau- und Gewerbeabfällen gewinnt. Die Anlage soll dazu beitragen, dass die Umwandlung von nicht stofflich verwertbaren Abfällen zu Ersatzbrennstoffen weiter zunimmt. Nach einer Bauphase von nur fünf Monaten konnte die in dem Beitrag vorgestellte Anlage in Betrieb genommen werden und das in die Jahre gekommene Vorgängermodell, das nicht für die Vorgaben der neuen Gewerbeabfallverordnung gerüstet war, ablösen. Nach Anlieferung beginnt für die Abfälle ein vollautomatisierter Prozess. Die Abfälle werden im Herzstück der Anlage zerkleinert und auf eine Korngröße von weniger als 80 Millimeter gebracht. Auch Abnehmer, die eine kleinere Korngröße benötigen, können von der EBS-Anlage in Karlsruhe versorgt werden, denn hinter der ersten Förderstrecke ist eine weitere Strecke installiert, auf der das Material nochmals abgesiebt und von Störstoffen befreit wird. Heraus kommen Ersatzbrennstoffe mit einer Körnung von maximal 30 Millimetern.Ersatz für fossile Brennstoffe. Am Standort Karlsruhe begann die Verwertung von Bau- und Gewerbeabfall.ZeitschriftenaufsatzDH25456EntsorgungGewerbeabfallBaumaterialAbfallwirtschaftAbfallbehandlungAbfallverwertungRecyclingAnlagentechnikVerfahrenstechnikKreislaufwirtschaftBauschuttErsatzbrennstoffRessourcenschutz