Sailer, Ulrike1986-05-142020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261984https://orlis.difu.de/handle/difu/522992In dieser Arbeit soll untersucht werden, welche Bedeutung der agrarpolitischen Maßnahme Flurbereinigung für eine Verstärkung der Agrarstrukturveränderungen auf regionaler Ebene in Realteilungsgebieten zukommt. Mittels empirischen Untersuchungen in Gemeinden im Kraichgau, einer naturräumlichen Einheit im südwestdeutschen Raum, soll geklärt werden, ob durch die Flurbereinigung Veränderungen in der agrarstrukturellen Entwicklung einer Gemeinde kurz- oder längerfristig hervorgerufen werden, die auf kleinräumiger Ebene zur Erklärung etwaiger deutlicher Unterschiede zwischen flurbereinigten und nicht flurbereinigten Gemeinden herangezogen werden müssen. Die Arbeit beginnt mit einem Abriß über die Entwicklung der Flurbereinigung, erläutert den Begriff Agrarstruktur und stellt bereits vorliegende Forschungsergebnisse bezüglich der Bedeutung der Flurbereinigung als Gestaltungsfaktor der Agrarstruktur vor. Anschließend werden theoretische Überlegungen zu tatsächlichen und potentiellen agrarischen Flurbereinigungswirkungen vorgestellt, die die Grundlage für die empirische Untersuchung bilden. mkoe/difuFlurbereinigungAgrarstrukturLändlicher RaumGemeindetypisierungBetriebsgrößeBetriebstypBodennutzungBevölkerungsentwicklungWirtschaftsentwicklungSiedlungsgeschichteDemographieSiedlungsgeographieLandwirtschaftWirtschaftPrimärsektorUntersuchungen zur Bedeutung der Flurbereinigung für agrarstrukturelle Veränderungen - dargestellt am Beispiel des Kraichgaus.Monographie106228