Teubner Oberheim, NicolaSchröder, Rainer2011-07-122020-01-042022-11-252020-01-042022-11-2520111439-6351https://orlis.difu.de/handle/difu/172669In der baurechtlichen Diskussion steht ein außergerichtliches Streitbeilegungsverfahren hoch im Kurs: die Adjudikation nach englischem Vorbild. Kann aber die englische construction adjudication als Modell für die baurechtliche Konfliktlösung in Deutschland dienen? Die Autoren vergleichen den wirtschaftlichen und rechtstatsächlichen Hintergrund hüben und drüben und beleuchten die Erfahrungen in England mit diesem Streitbeilegungsinstrument anhand empirischer Untersuchungen. Das Ergebnis erstaunt: Die construction adjudication ist in England durchaus erfolgreich eingeführt worden. Sie dient jedoch vor allem dem cashflow in der Vertragskette und damit dem Schutz der Nachunternehmer. Andere Erwartungen der deutschen Rechtspolitik wie eine frühe Konfliktbeilegung oder eine starke Justizentlastung lassen sich demgegenüber nicht mit den englischen Erfahrungen belegen.Construction adjudication in England. Ein Vorbild für die baurechtliche Konfliktlösung in Deutschland? Hintergrund und Erfolg anhand empirischer Zahlen.ZeitschriftenaufsatzDM11062915BaurechtBauunternehmenRechtsschutzKonfliktlösungRechtsstreitBauprozess