Flaig, Stefan2008-04-302020-01-042022-11-262020-01-042022-11-262008https://orlis.difu.de/handle/difu/140532Der demografische Wandel ist unaufhaltsam. Zusammen mit der anhaltend hohen Flächeninanspruchnahme führt er zu einem ökonomischen Problem: Er wird spürbar negative Auswirkungen auf die Auslastung der kommunalen Infrastruktur haben. Je mehr neue Baugebiete ausgewiesen werden, desto mehr bleiben später ungenutzt, müssen aber weiter bezahlt werden, während die entsprechenden Einnahmen weiter abnehmen. Die rückläufige Dichte (weniger Personen pro Haushalt) führt zwangsläufig zu höheren pro-Kopf-Kosten. Dennoch wählen zahlreiche Kommunen aufgrund knapper Kassen gerade die Strategie der Wohnbaulandausweisung, um neue Einnahmequellen zu erschließen. Auf der anderen Seite lässt sich insbesondere in Ortskernen ländlicher Gemeinden beobachten, wie ältere Wohngebäude bereits heute leer stehen. Vor dem Hintergrund dieser Probleme hat der Verband Region Stuttgart die Studie "Neubaugebiete und demografische Entwicklung - Ermittlung der fiskalisch besten Baulandstrategie für die Kommunen" in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse in dem Beitrag zusammengefasst vorgestellt werden. Die Untersuchung saldiert, welche relevanten Einnahmen- und Ausgabenflüsse mit einer zusätzlichen Einwohneransiedlung unter Berücksichtigung des quantitativen und qualitativen demografischen Wandels verbunden sind. Als Modellkommunen wurden wegen ihrer repräsentativen Eigenschaften Marbach am Neckar im Kreis Ludwigsburg und Wäschenbeuren im Kreis Göppingen ausgewählt. difuNeubaugebiete und demografische Entwicklung - Ermittlung der fiskalisch besten Baulandstrategie für die Kommunen.ZeitschriftenaufsatzDH13075BevölkerungsentwicklungSchrumpfungBevölkerungsstrukturWirkungsanalyseKostenanalyseFlächennutzungsplanungNeubaugebietWohnungsbauBaulanderschließungInvestitionskostenInfrastrukturauslastungGemeindefinanzhaushaltBevölkerungsprognoseSzenarioDemographischer Wandel