Petrin, Julian2015-12-092020-01-042022-11-252020-01-042022-11-2520150176-7534https://orlis.difu.de/handle/difu/225435Die Praxis der Raum- und Stadtplanung war lange von der Idee getragen, dass die zukünftige Entwicklung des Raums durch vorausschauende, strategische Planung gestaltbar sei. Diese Zuversicht ist zumindest aus europäischer Perspektive heute deutlich gedämpft. Ökonomische, technologische und soziale Veränderungen und ihre Folgen für die Organisation des städtischen Lebens vollziehen sich mit derart hohem Tempo, dass die öffentlich-rechtliche Planung, die als Teil einer "gestaltenden Verwaltung" heute eigentlich den Anspruch haben sollte, Impulse zu setzen und Entwicklungen "vorzuspuren", mit ihren Instrumenten kaum noch hinterherkommt. Braucht es zusätzlich zum "planenden Apparat" einen "prospektiven Apparat", der die Stadt im Sinne einer raumbezogenen Zukunftsforschung weiter und anders denkt?Aufwachen, die Zukunft ist schon da. Über die Notwendigkeit einer raumbezogenen Zukunftsforschung - ein Debattenbeitrag.ZeitschriftenaufsatzDM15111905StadtentwicklungsplanungZukunftInnovationPlanungstheorieSzenarioRaumplanungEntwicklungszielForschungZukunftsforschungVisionTransformationStadtforschung