Richard, Jochen2014-11-112020-01-042022-11-252020-01-042022-11-2520140723-8274https://orlis.difu.de/handle/difu/214581Mehr als jeder zweite Bundesbürger fühlt sich durch Verkehrslärm gestört. Doch auch an stark lärmbelasteten Standorten ist qualitativ hochwertiger Städtebau möglich. Das Zusammenspiel von Verkehrsplanung und Städtebau spielt dabei eine bedeutende Rolle. Das zeigen Projekte aus dem Stadtentwicklungsprogramm "Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). In dem Beitrag werden einige Best-Practice-Beispiele kurz vorgestellt. 1) Wohnquartier Hansastraße Nürnberg: Planunungsziel war in einer straßenbegleitenden Wohnbebauung die Schließung von Baulücken. 2) Neubebauung Laubenweg in Nürnberg: Direkt an der Güterbahntrasse wurde eine viergeschossige Lärmschutzbebauung als Ersatz für eine Altbebauung errichtet. 3) Neues Wohnquartier Furth in Neuss: Nutzung ehemaliger Bahnfläche in stark belasteter Lage an bestehender Bahnanlage durch lärmabschirmende Vorsatzfassade und Schaffung ruhiger Freiräume. 4) Lärmminderung und Stadterneuerung in Bottrop-Ebel: Kombination von Straßenumbau mit intensiver Begrünung und Lärmschutzmaßnahmen für die Wohnbebauung. 5) Wohnen am Ring in München: Stärkung des Mittleren Rings als Wohnstandort trotz der extrem hohen Verkehrsbelastung durch Lärmschutz an den Fassaden der Altbebauung, beispielsweise durch Balkonverglasung oder Festverglasung.Ganzheitlicher Ansatz. Verkehrs- und Stadtplanung.ZeitschriftenaufsatzDH21023StadtplanungStädtebauStadterneuerungWohnungsbauAltbauErneuerungsmaßnahmeNeubauWohnstandortUmweltbelastungVerkehrslärmStraßenverkehrSchienenverkehrLärmbekämpfungVerkehrsplanungStraßenbauStraßengestaltungWohngebäudeBauweiseLärmschutzmaßnahmeIntegrierte VerkehrsplanungBest PracticeFallbeispiel