Wittmann, Fred-Tore1983-12-202020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261983https://orlis.difu.de/handle/difu/502157Alle Überlegungen über endogene Entwicklungsstrategien in der Regionalpolitik führen zwangsläufig auf die Grundfrage zurück, ob in den strukturschwachen ländlichen Regionen Ansatzpunkte von Arbeitsplatzwachstum vorliegen, die sich durch Förderungsmaßnahmen weiter steigern lassen. In diesem Zusammenhang wird vielfach die Vermutung geäußert, dass kleine und mittlere Betriebe häufiger arbeitsplatzbezogen wachsen oder doch zumindest den vorhandenen Arbeitsplatzbestand eher sichern als Großbetriebe. Von diesem vermuteten Prozess würde die Entwicklung der strukturschwachen ländlichen Regionen begünstigt, weil dort kleine und mittlere Betriebe vorherrschen. Es kann gezeigt werden, dass die Zahl der Beschäftigten in 8 ausgewählten Branchen des verarbeitenden Gewerbes in den am dünnsten besiedelten Arbeismarktbezirken konstant geblieben ist, im Bundesdurchschnitt jedoch leicht und in den hochverdichteten Gebieten sogar stark abnahm. Die z.T. erheblichen Unterschiede bei der Arbeitsplatzentwicklung in den einzelnen Branchen werden aufgezeigt. Damit diese positive Entwicklung erhalten bleiben und noch gesteigert werden kann, sind Politik und Planung gefordert. -z-WirtschaftArbeitsplatzWirtschaftsstrukturRegionalArbeitsplatzangebotIndustriezweigUnternehmensgrößeDie Bedeutung von Klein- und Mittelbetrieben für das regionale Arbeitsplatzwachstum.Zeitschriftenaufsatz084620