Metzler, Heidrun2009-06-182020-01-042022-11-262020-01-042022-11-2620090340-3564https://orlis.difu.de/handle/difu/159360Die Entwicklung des (trägerübergreifenden) Persönlichen Budgets in den Modellregionen in den Jahren 2004 bis 2007 und der bundesweite Trend seit dem 1. Januar 2008 sind Thema des Beitrags. Eine solche Übersicht steht vor der Schwierigkeit, dass übergreifende statistische Daten seit der Modellerprobung nicht mehr zur Verfügung stehen; alternative Recherchen führen daher - je nach Informationspolitik der Sozialleistungsträger - nur zu punktuellen und fragmentarischen Ergebnissen. Insgesamt lässt sich jedoch trotz dieser Einschränkung beobachten, dass das Persönliche Budget eine Leistungsform ist, deren Nutzung langsam, aber kontinuierlich zunimmt. Einen gewissen "Vorsprung" scheinen dabei Regionen zu haben, die entweder in eigenen Projekten oder im Rahmen der Bundesmodellerprobung das Persönliche Budget bereits vor 2008 einführten. Das Inkrafttreten des Rechtsanspruchs hatte keine sprunghaft ansteigende Nachfrage zur Folge, vielmehr zeigt sich weiterhin ein hoher Informations- und Beratungsbedarf zur Klärung grundsätzlicher Fragen. Insgesamt unbefriedigend scheint hingegen weiterhin die Umsetzung tatsächlich trägerübergreifender Persönlicher Budgets zu sein.Ein langer Weg zum Erfolgsmodell? Das persönliche Budget in den Modellregionen 2004-2007 und der bundesweite Trend seit 2008.ZeitschriftenaufsatzDI0916028SozialwesenSozialpolitikSozialrechtBehinderterModellversuchRegionSachleistungPersönliches BudgetBeratungBehindertenhilfeProjektbeispiel