Brackmann, Hans-Jürgen1994-06-032020-01-032022-11-262020-01-032022-11-2619930303-2493https://orlis.difu.de/handle/difu/16575Man geht davon aus, daß die Errichtung einer Fachhochschule nicht nur unmittelbar zur Schaffung von Arbeitsplätzen im Wissenschaftsbereich führen, sondern auch zu einem mittelbaren Arbeitsplatzgewinn in der gewerblichen Wirtschaft beitragen wird. Die Unternehmen der Region erhalten dank der Ausbildungsleistung der Fachhochschule die erforderliche Anzahl hochqualifizierter Mitarbeiter, insbesondere Ingenieure und Betriebswirte. Dies ist für die Unternehmen von ganz entscheidender Bedeutung, hängt hiervon doch wesentlich die Attraktivität eines Standortes ab; zusammen mit anderen Faktoren bestimmt die Infrastruktur im Bildungs- und Ausbildungsbereich die Arbeits- und Personalmarktsituation und damit die Chancen zur Akquisition und Weiterbeschäftigung von Fachkräften. Auch wenn Fachhochschulen mit ihrer praxisnahen Ausbildung auf der einen und vor allem kleine und mittlere Unternehmen auf der anderen Seite "natürliche Partner" zu sein scheinen, sind Wechselwirkungen zwischen beiden Bereichen nicht ohne weiteres gegeben. Es hängt vom Grad der Nutzung der verschiedenen Kooperationsfelder ab, inwieweit sich Wirkungen in die eine oder in die andere Richtung entfalten können. Um die Beziehungen zwischen beiden Bereichen für die Zukunft zu verbessern, sollten Foren geschaffen werden als Basis für konkrete Zusammenarbeit zwischen Fachhochschule und Wirtschaft. - (n.Verf.)Wechselwirkungen zwischen Fachhochschule und Wirtschaft in der Region.ZeitschriftenaufsatzB94020294FachhochschuleWirtschaftsentwicklungStandortfaktorUnternehmenPlanungskoordinationRegional